Historisches

Der Ursprung

Im Jahre 1824 erhielt ein gewisser Michael Hutter das landesfürstliche Privileg ein Commerzialgewerbe der Siebmacher und Gitterstricker zu errichten. Der Handwerker, der es verstand, den Geschmack und die Bedürfnisse seiner Mitbürger anzusprechen, fand einen „goldenen Boden" vor.

Zum Hutter kam der Schrantz

Wie es in der Habsburger Monarchie nicht unüblich war, verliebte sich der Altgeselle Johann Schrantz in die Tochter des Meisters Hutter, und da er nicht nur ein geschickter Gitterstricker sondern auch erfinderisch begabt und unternehmensfreudig war, wurde der Ehepakt geschlossen.

Somit kam es am 1. November 1853 zur Namensänderung auf „Hutter & Schrantz".

Die weitere Entwicklung

Der Bauboom Ende des 19. Jahrhunderts sowie die Erweiterung der Produktpalette um die Bereiche Papiermaschinensiebe sowie die Erzeugung des Filztuches bescherte der Firma ein ansehnliches Wachstum.

Der Aufschwung des Unternehmens führte 1905 zur Umwandlung in die „Hutter & Schrantz AG Siebwaren- und Filztuch Fabriken".

1906 bzw. 1908 kam es zur Gründung der Zweigniederlassungen in Ungarn und Tschechien.

Während viele Unternehmen in den Jahren der Ersten Republik schwierigste Krisen mitmachten und zum Teil sogar untergingen, überstand das Unternehmen diese Zeit erfolgreich.

Die gesicherte finanzielle Basis erlaubte es , die maschinellen Einrichtungen und Gebäude stets auf dem letzten Stand zu halten, und somit auch die Qualität der Erzeugnisse hoch zu halten.

1937 besaß Hutter & Schrantz 7 Werke in Österreich, 2 in Tschechien und ein Werk in Ungarn.

Der 2. Weltkrieg erschütterte auch dieses Unternehmen, wobei nicht nur die Gebäude und Maschinen in Mitleidenschaft gezogen wurden, sondern auch die ausländischen Werke zwangsenteignet wurden.

Natürlich war das Mitarbeiterproblem nicht einfach. Viele waren aus dem furchtbaren Völkerringen nicht heimgekehrt, viele waren noch jahrelang in Kriegsgefangenschaft und mancher war nicht mehr arbeitsfähig

In den Zeiten der Hochkonjunktur in den 60- und 70iger Jahren wurde beispielsweise das Werk in Klagenfurt gegründet, als auch die Produktpalette durch den Bereich Lagertechnik und Deckenträger ergänzt.

1978 kam es schließlich zur Übersiedlung der einzelnen Produktionszweige an den noch heute gültigen Standort in Wien 23, Großmarktstraße 7.

Die Gründung der heutigen H&S Industriesiebe GmbH

1993 kam es zur Gründung der Industriesiebe GmbH, mit der Aufgabe sich konzentriert dem Anwendungsbereich Aufbereitungsindustrie zu widmen.

Am 1. Februar 1944 kam es zur Übernahme der Firma Anton Gornik in Enns, um dadurch am österreichischen Markt noch stärker präsent zu sein.

Als weiteren bedeutenden Schritt in der Entwicklung desUnternehmens, kam 1999 die Einfürhung des Qualitätsmanagementsystems nach ISO 9001 sowie 2008 das Umweltmanagementsystem nach ISO 14001 hinzu. Beide Systeme werden laufend evaluiert und regelmäßig überwacht.

Der Leitspruch

„Der lange Bestand einer Firma wird nur dann ein Recht auf Anerkennung haben, wenn die Erfahrungen der Vergangenheit für die Zukunft genützt werden. Für eine Zukunft, in der es gilt, unser Unternehmen, gestützt auf eine traditionell solide Basis, vorausschauend den sich ständig ändernden Erfordernissen des Marktes und der Technik anzupassen"

der nunmehr schon seit fast 2 Jahrhunderten für unser Unternehmen gegolten hat, soll auch weiterhin unser Motto sein.